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LEITFADEN

ENERGIEEFFIZIENZ IM HANDWERK


Querschnittsthemen / Solartechnik / Einführung & Grundlagen / Solarthermie

 

In solarthermischen Anlagen wandeln Kollektoren die Sonneneinstrahlung in Wärme um. Transportmittel der solaren Wärme kann eine Flüssigkeit oder Luft sein. In betrieblichen Einrichtungen können solarthermische Anlagen für folgende Anwendungen eingesetzt werden:


  • Trinkwassererwärmung (z.B. Mitarbeiterduschen, Wäschereien, Küchen, Friseure, Fleischereien)

  • Raumheizung (z.B. Hallen, Hochregallager, Büroräume)

  • Prozesswärme (z.B. Flaschenreinigung, Lebensmittelproduktion)

  • Kühlung (z.B. Serverräume, Klimatisierung)



Voraussetzungen für eine sinnvolle Nutzung

Neben einer günstig ausgerichteten und nutzbaren Dachfläche (Statik!) ist es für den wirtschaftlichen Betrieb einer solarthermischen Anlage von zentraler Bedeutung, dass nicht nur der Zeitpunkt des Wärme- oder Kältebedarfs mit dem der erzeugten solaren Wärme oder Kälte möglichst gut übereinstimmt, auch die Höhe des gewünschten bzw. notwendigen Temperaturniveaus ist ausschlaggebend. Neben der Prüfung einer grundsätzlichen Eignung ist die Frage geeigneter Integrationspunkte der solarthermischen Anlagentechnik in die vorhandene Systemtechnik zu klären. Da solarthermische Systeme im Vergleich zum konventionellen Betrieb häufig mit größeren Speichern ausgestattet sind, können auch hier Engpässe aufgrund begrenzter Räumlichkeiten entstehen.

Um insbesondere die auch die passende Anlagengröße ermitteln zu können, ist eine möglichst genaue Kenntnis der zeitlichen Verteilung von Wärme- bzw. Kältelasten über den Tag, die Woche und im Jahresverlauf sinnvoll und notwendig. Will man nicht auf Standardwerte zurückgreifen, sind derartige Verbrauchsprofile Voraussetzung für eine optimale Anlagenauslegung. Zur Messung des Warmwasserverbrauchs und Temperaturverlaufs können entsprechende Datenlogger und die dazugehörige Messtechnik temporär eingesetzt werden, um typische Lastgänge zu erfassen.

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